Veranstaltungskalender

Ausbildung zum / zur initiatischen Mentor/in / Prozessbegleiter/in

AusbildungIm Alltag der helfenden und pädagogischen Berufe zeigt sich ein wachsender Bedarf, Übergangs-Prozesse von Neubeginn und Loslösung bis hin zu Pubertät, Midlife Krisis, Alter und Tod, kraftentfaltend gestalten und begleiten zu können.

Die Rollendefinition und Arbeitsweise moderner Prozessbegleitung, stellt sich immer mehr als die bisher fehlende Ergänzung im Zusammenspiel der Kräfte helfender Berufe heraus.
Moderne Prozessbegleitung kann als dritte Instanz agieren, als Mentor, der auf keiner der Seiten steht und hilft die Antworten auf die brennenden Fragen in sich selbst zu finden.

Dieses zweijährige berufsbegleitende Ausbildungsangebot, ist durch die Kombination von Grundlagen- und Praxisseminaren mit Seminaren zu speziellen Fachthemen, besonders umfassend.

Die Fachthemenseminare werden von weltweit renommierten Experten abgehalten.
Dies ermöglicht das Kennen lernen vieler verschiedener und international maßgeblicher Fachmeinungen und Herangehensweisen, was ansonsten nur durch den Besuch der weltweit verstreuten Schulen oder Veranstaltungen möglich wäre.
Mit dem Begriff „Initiatische Prozessbegleitung*“ ist neben der „Prozessbegleitung“ auch die „Initiation“, also die Arbeit mit modernen Übergangsritualen angesprochen, mit deren Hilfe Wandlungsprozesse abgeschlossen, bzw. neues Wachstum klar begonnen werden können. Diese Ausbildung beinhaltet deshalb auch Qualifikationen bis hin zur Leitung von Visionssuchen.

Das Hauptziel dieser Ausbildung ist, dazu profundes Wissen, Methoden, Selbsterfahrung und hinreichend viele Praxiserfahrungen zu vermitteln. Absolventen und Absolventinnen dieser Ausbildung sollen in den verschiedenen individuellen Fällen den Bedarf an initiatischer Prozessbegleitung, tieferem Selbstverstehen usw. erkennen und gestaltend ausführen können. Dieses Ziel kann darüber hinaus dann in eine individuell gewählte Richtung verfeinert werden, da die Grundlagen- und Praxisseminare, mit Seminaren zu speziellen Fachthemen kombiniert werden. Diese „Fachthemenseminare“ werden jeweils von renommierten Experten dieses Fachgebietes abgehalten.

Die Ausbildung kann mit zwei aufeinander aufbauenden Abschlussgraden abgeschlossen werden, oder mit anderen Worten, durchläuft die Ausbildung zwei mögliche Stufen:

Ausbildung IP1. Abschlussgrad (IM): Absolvent/innen sind „Initiatische Mentoren“ und qualifiziert kleinformatige Übergangsrituale bis hin zum 24 Stunden Solo zu leiten (siehe Ausbildungsstruktur weiter unten).

2. Abschlussgrad (IP): Absolvent/innen sind „Initiatische Prozessbegleiter/innen“ und qualifiziert Visionssuchen zu leiten. Sie haben dazu aufbauend auf den Abschlussgrad IM, die dafür vorgesehenen zusätzlichen 3 Ausbildungsmodule belegt (siehe Ausbildungsstruktur weiter unten).

Zielgruppe sind Menschen, die professionell oder ehrenamtlich mit Menschen in Lebens-Übergangs-Krisen arbeiten, mit Menschen in Pubertäts- und Midlife - Krisen oder anderen Krisensituationen wie Trennung, Sucht, Arbeitslosigkeit, Burn out, Krankheit, Sinnsuche, Trauer, Sterben und Tod. Es nehmen jedoch auch jedes Jahr Menschen teil, die die Ausbildung als Intensivkurs für ihr persönliches Wachstum nutzen. Wir stehen mit unserer Arbeit in der Tradition der School of Lost Borders in Kalifornien. Dies bedeutet: Wir vertreten einen „pankulturellen“ Ansatz, der heutigen Menschen, unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen und sozialen Hintergrund, zugänglich ist.

Reifungsprozesse vor dem Wissenshintergrund von Übergangskrisen und kollektiv unbewusster Bewältigungsstrategien derselben, verstehen. Diese Prozesse mit Methoden tieferen Selbstverstehens und der Anregung des Selbstheilenden Vermögens kraftentfaltend begleiten. Solche Methoden, die auf natur- und entwicklungspsychologischen sowie tiefenökologischen Modellen basieren, beinhalten Elemente und ggf. die Durchführung einer „Initiation“ (hier: Moderne Übergangsrituale in der Natur).

Das Eschwege-Institut

Das Eschwege-Institut bietet neben den eigenen Seminaren, ein Seminar - Forum international bedeutender Experten und Expertinnen auf dem Gebiet der Initiatischen Prozessbegleitung an, wodurch es ein Ort ständiger persönlicher und beruflicher Fort- und Weiterbildung auf diesem Gebiet ist.

Das Eschwege-Institut ist eine geprüfte Weiterbildungseinrichtung mit dem Qualitätssiegel der Weiterbildung Hessen e.V. und der Akkreditierung durch das Institut für Qualitätsentwicklung des hessischen Kultusministeriums. Es ist Gastgeberin einer interdisziplinären Forschungsgruppe auf dem Gebiet der initiatischen Prozessbegleitung und Mitglied der IGFH.

Eschwege InstitutHauptbildungsziel ist es, die hochwirksamen Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung® in die helfenden und pädagogischen Berufe hineinzutragen, wo täglich mit Menschen in Übergangskrisen gearbeitet wird. Entsprechend bietet das Eschwege-Institut, jährlich frei ausgeschriebene Ausbildungen sowie betriebsinterne Weiterbildungen an. Das Eschwege-Institut wurde von Holger & Gesa Heiten gegründet, in deren Obhut es auch liegt. Sie haben den Begriff „Initiatische Prozessbegleitung“ aus Gründen der Qualitätssicherung ihres Ausbildungsangebotes gesetzlich schützen lassen. Holger & Gesa Heiten führen als Ausbildungsleiter alle Grundlagenseminare durch.

 

Holger Heiten

 

*1966, verheiratet und Vater zweier Kinder, verbindet seine langjährige Erfahrung mit Übergangsritualen in der Natur (seit 1985), mit denen, die er als Dipl. Soz. Päd., Gestalttherapeut und Psychotherapeut HpG., in der stationären Suchttherapie und Jugendhilfearbeit sammelte. Ausbildungen zum Visionssucheleiter und in initiatischer Naturarbeit, in der School of Lost Borders, Kalifornien, bei Steven Foster & Meredith Little und bei Haiko & Verena Nitschke in Deutschland. Zusätzlich: Körpertherapeutische Ausbildungen. Seit 2001 Trainer für Fort- u. Weiterbildungen.

 

 

Gesa Heiten

*1966; verheiratet, Mutter zweier Kinder; Diplom Psychologin, Visionssucheleiterin mit Ausbildung in der School of Lost Borders, bei Steven Foster und Meredith Little und in Deutschland bei Haiko & Verena Nitschke. Gesa Heiten ist Führungskraft und internationale Führungskräfte-Trainerin. Sie ist neben der Arbeit im Institut als Prozessmoderatorin, Beraterin und Coach, in der personal- und Organisationsentwicklung tätig.

Seit 2001 arbeiten Holger und Gesa Heiten zusammen. Seit 2003 bieten sie eigene Ausbildungsgruppen an. Beide sind international in allen wichtigen Netzwerken der Arbeit organisiert und unterhalten Beziehungen zu den maßgeblichen Lehrern / Ältesten und Vertretern der Arbeit mit initiatischer Prozessbegleitung.

 

Beginn: 21. bis 23.10.2010., mind. 44 Tage in 2 Ausbildungsjahren und 2 möglichen Abschlussgraden.

Ausbildungs-Struktur

Informationen mit allen weiteren Details zu Ausbildungs-Struktur, -Inhalten, -Zeiten und –Kosten, als PDF zum Download.

Das ausführliche Konzept zur Ausbildung kann beim Eschwege-Institut in Papier angefordert werden. Informationen zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie unter der Rubrik Allgemeine Geschäftsbedingungen.

LiTima

Integratives Mentoring

1½ jährige Ausbildung zur Begleitung von Jungs und jungen Männern auf dem Weg zu Vision, Leidenschaft und Reife

Integratives MonitoringAusbildung für Fachkräfte der Jugendarbeit

von Februar 2010 bis September 2011

Eine Kooperation von:

for! (ju)® & Es c h w e g e In s t i t u t

Was Jungs oder junge Männer auf dem Weg zu Vision, Leidenschaft und Reife brauchen und ihnen oft vielmehr fehlt als der Vater, ist ein männlicher Mentor. Der Lastwagenfahrer von Nebenan, oder der ältere erfahrene Mann, mit dem man beim Angeln in einer Weise über das Leben sprechen konnte, wie es mit Vater nicht denkbar war, sind der gesellschaftlichen Anonymisierung und der Angst vor Pädophilie zum Opfer gefallen.

Jungs und junge Männer dürsten nach Zugehörigkeit und Initiation. Wenn wir nicht wollen, dass sie sich und andere durch das ungelenkte Ausleben ihrer inneren Hitze, der sog. „Litima“, und abenteuerliche Selbstinitiationsversuche gefährden, dann müssen wir ihnen wieder initiationskundige Mentoren an die Seite stellen.
Sie brauchen erfahrene Männer, die ihre eigene Männlichkeit reflektiert haben und darin ausgebildet sind, genau zu verstehen, was in Jungs und Jungen Männern vorgeht.

Diese Ausbildung spricht Männer an, die im großen Feld der Jugendarbeit tätig sind, denn genau dort zeigt sich eine Diskrepanz, die sich in folgenden Zahlen selbst erklärt:

Jungen sind in allen Krankheitsstatistiken und denen der Justiz überrepräsentiert und mit 39% an den Gymnasien Deutschlands unterrepräsentiert.
Der Anteil von Jungen, die im Alter bis 15 Jahren, Erziehungshilfen in Anspruch nehmen, liegt seit 1924 durchschnittlich bei 63 %. Gleichzeitig sind 70 % aller Fachkräfte im Jugendbereich Frauen.
Die Themen, mit denen Mädchen sich in dem Alter herumschlagen, kommen mehr aus dem Bereich Familie, womit zu arbeiten, zum Alltag in der Jugendhilfe gehört. Jungs hingegen beschäftigen sich und die Öffentlichkeit im zunehmenden Maße mit den Themen Aggression und Hyperaktivität.
Wer sich mit der Frage beschäftigt, auf welche Ursachen diese Symptome hinweisen, kommt unausweichlich zu einem Punkt, den Henrik Stegner, der Chefarzt der Kurklinik Glotterbad im Schwarzwald einmal treffend so formulierte: „Es gibt keine Jungen mit Aufmerksamkeitsstörungen – es gibt lediglich Jungen, deren Aufmerksamkeit nicht da ist, wo Eltern oder Lehrer sie gerne hätten.“
So, wie die Dinge stehen, wird das, was Jungs zu Männern werden lässt, schon sehr frühzeitig unterbunden, missverstanden und von zu wenigen dazu ausgebildeten Männern, gesehen, gehalten und gefördert.
Erfahrene Mentoren trainieren Jungs z.B. im Umgang mit starken Emotionen und lenken ihren Fokus darauf, wie aus (hormongesteuerter) überschäumender Energie (Litima) keine gewalttätigen, verletzenden Handlungen erwachsen.

Jungs und junge Männer brauchen Unterstützung durch gut ausgebildete Mentoren.

Die Ausbildung vermittelt profundes Wissen über:

• Psychische, hormonelle & neurologische Entwicklung sowie die Dynamik männlicher Identität

• Bedeutung, Hintergründe & Wirkweisen von Prozessbegleitung sowie von modernen Übergangsritualen

Der Ausbildungsweg führt über eine Auseinandersetzung mit der eigenen männlichen Entwicklung, einem eigenen Initiations-Prozess, bis zum Erlernen von effizienten Handwerkzeugen zur Prozessbegleitung von Jungs und jungen Männern. Alle Inhalte werden mittels Selbst- und Praxiserfahrung vertieft.

LiTimaMit L i T i m a - Integratives Mentoring gehen
for! (ju)® und das Eschwege Institut eine Kooperation ein, in der ihre langjährigen Erfahrungen und bewährten Methoden in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen zu einem ganzheitlichen Ansatz verzahnt werden.

Diese Ausbildung verbindet das Erfolgsmodell der Initiatischen Prozessbegleitung und ihre modernen Übergangsrituale mit dem Wissen um die psychischen und hormonellen Entwicklungsmuster von Jungs und jungen Männern.

Sie verbindet moderne Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit dem praktischen Wissen und den Erfahrungen der alten spirituellen Meister.

Sie wendet sich an professionelle Anwender im sozialen Bereich, die mit Jungen und jungen Männern arbeiten und seit langem nach dieser Verbindung Ausschau gehalten haben Wir heißen Sie als Archäologen der Zukunft herzlich willkommen.

Mehr Informationen zur Ausbildungs-Struktur

Informationen mit weiteren Details zu Ausbildungs-Struktur, -Inhalten, -Zeiten und –Kosten, als PDF zum Download. Nähere Informationen zu for! (ju)® finden Sie auf der Homepage: www.forju.de

Das ausführliche Konzept zur Ausbildung kann beim Eschwege-Institut in Papier angefordert werden. Informationen zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie unter der Rubrik Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Infotag zur Ausbildung
Für alle, die sich bereits entschieden haben die Ausbildung „Das LiTima Konzept“ zu absolvieren und sich einstimmen möchten, sowie diejenigen, die vor ihrer endgültigen Entscheidung, übrig gebliebene Fragen mit den Ausbildungsleitern direkt besprechen und klären möchten, ist dieser Tag gedacht.
Es wird so die Gelegenheit geben, sich ausführlich über Struktur und Inhalte der Ausbildung zu informieren und gleichzeitig sowohl den Ausbildungsort, die Ausbildungsleiter als auch die anderen zukünftigen Teilnehmer, näher kennen zu lernen. Diese Veranstaltung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung, die ja erst am 26.02. beginnt. Ausschlaggebend für die Teilnahme an der Ausbildung bleiben die schriftliche Anmeldung und die Anmeldebestätigung durch die Ausbildungsleiter.

Wann: So 17.01.2010, 10 bis 16 Uhr (Wir bitten um verbindliche Anmeldungen)
Wo: Eschwege Institut
Beitrag: 15,- € (Kaffee/ Kuchen/ Mittagessen), bitte bar vor Ort zahlen.

Ausbildung zum / zur Council LeiterIn / Council TrainerIn

In Kooperation mit der Ojai Foundation und der School of Lost Borders in Kalifornien

Council“ ist eine nichthierarschische gewaltfreie Kommunikationsform in Gruppen, die das Zuhören in den Mittelpunkt stellt und mit „zu Rate sitzen“ übersetzt werden könnte.

Council LeiterDie Ojai Foundation in Kalifornien, hat „Council“ in jahrzehntelanger Forschung und Praxis, zu einem modernen zeremoniellen Handwerkszeug für die Gestaltung von Prozessen, Krisen und Konflikten, sowie zur Würdigung von Erreichtem, weiterentwickelt.

Sie hat Council weltweit in die Gemeinwesen-Entwicklung, von den Chefetagen bis in die Klassenräume, hineingetragen. Da Gigi Coyle sowohl in der Ojai Foundation und in der School of Lost Borders tätig ist, ist Council als Format seit Jahren auch in der School of Lost Borders beheimatet.

In Kooperation mit der Ojai Foundation (www.ojaifoundation.org) und der School of Lost Borders (www.schooloflostborders.com) bietet das Eschwege Institut jährlich eine Reihe von Fachthemenseminaren an, zu denen maßgebliche Council Lehrer/innen von Ojai und Lost Borders eingeladen werden. Auch Holger & Gesa Heiten sind Council Trainer und bieten zusätzlich ein Council Grundlagenseminar in deutscher Sprache an.

Wer eine Ausbildung im „Way of Council“ wünscht, kann die im Eschwege Institut, sowie die in ähnlichen Einrichtungen gebotenen Council Seminare dazu wahrnehmen und sollte sich dann an folgende Ausbildungsrichtlinien halten:

Ausbildungsrichtlinien der Ojai Foundation

Die Ojai Foundation möchte vorausschicken, dass „Council“ als Kommunikationsform, nicht das geistige Eigentum von Ojai oder irgendeiner anderen Institution ist und jemals sein kann. Wer immer sich berufen fühlt mit Council zu arbeiten soll es tun.

• Wer sich jedoch in der Council Praxis auf die Tradition, die Linie der Lehrer/innen und den guten Ruf der Ojai Foundation, bzw. inzwischen auch der School of Lost Borders berufen möchte,
• wer sich mit dem weltweiten und neuerdings auch dem wachsenden europäischen Council Netzwerk verbinden möchte und von den dadurch möglichen Empfehlungen, Informationsmaterialien und der kollegialen Unterstützung profitieren möchte,
• wer die Unterstützung von Mentoren, bzw. erfahrenen Lehrer/innen in Anspruch nehmen möchte, der, bzw. die sollte sich an folgende Richtlinien halten:

Es gibt zwei Ausbildungsstufen. Im Folgenden wird aufgelistet welche Ausbildungsschritte zum Erreichen der jeweiligen Stufe erfüllt werden müssen.

Council Leiter:

Empfehlung Ihres Mentors in diese Richtung zu gehen (Mentor kann ein anerkannter Council Trainer der Ojai Foundation sein, z.B. Gigi Coyle, oder Marlow Hotchkiss)

Teilnahme an zwei längeren oder drei kürzeren Council Seminaren

Kenntnis des Buches

Tätigkeit in vergleichbaren Bereichen wie z.B.: Meditation, Visionssuche,
Arbeit mit Kreisen von Menschen in irgend einer Art, Moderation, Arbeit mit
der Methode “Forum”... .

Ein Jahr Erfahrung mit der Praxis des Councils, z.B. in Familie, unter Freunden usw.

Council Trainer:

Teilnahme an drei oder mehr längeren Council Seminaren, einschließlich möglichst des Seminars “The Nature of Council”.

Zwei bis drei Jahre durchgängige Erfahrung (ein Jahr ist seltenst genug für einen Trainer) und / oder vergleichbare Erfahrungen.

Mindestens eine Erfahrung mit Council und Jugendlichen. Wir empfehlen auch eine Erfahrung mit einer Ihnen unbekannten Gruppe, wie z.B. “Älteste”, “Geschäftsleute” etc..

Eine Assistenz und mindestens eine Co-Leitung als Teil Ihrer Abschlussarbeit ……fortgesetzte Verbindung mit Ihrem Mentor.

Mindestens einmalige Teilnahme am Treffen der Counil Leiter in den USA, soweit Dir dies reisetechnisch möglich ist, sowie Teilnahme an / Verbindung mit der europäischen Gruppe von Council Leitern. So wie diese Gruppe wächst, wird Ojai einen “mentoring day” für diese anbieten.

Langfristig wird dies eine Alternative zu den amerikanischen Treffen werden.

Einiges an angemessener vergleichbarer Ausbildung, Erfahrung in z.B. Meditation, Theater, Moderation, Kommunikationstechniken, Visionssuche etc..

In den USA gibt es die Möglichkeit Praktika an Schulen abzuleisten, doch dies scheint z.Zt. in Europa sehr schwer. Dies sollte evtl. in der Zukunft angestrebt werden.

Die Fachthemenseminare zum Themenkreis "The Way of Council, die in diesem Rahmen angeboten werden, sind unter der Rubrik "Veranstaltungskalender" als Fachthemenseminare ausführlicher dargestellt.

Auch Bürger und Bürgerinnen des Landes Hessen erhalten jetzt finanzielle Unterstützung für die zweijährige Ausbildung zum / zur Initiatischen ProzessbegleiterIn im Eschwege Institut

Da das Eschwege Institut eine zertifizierte Weiterbildungseinrichtung ist, fördert das Land Hessen auch die Teilnahme an der Ausbildung zum Initiatischen Prozessbegleiter im Eschwege Institut, mit sog. „Qualifizierungsschecks“ in Höhe von jährlich bis zu 500,- €.

Bürger und Bürgerinnen des Landes Nordrhein Westfalen können die dort sog. Bildungsschecks in Höhe von max. 750,- € jährlich, schon seit Jahren bei uns einlösen.

Evtl. lohnt sich die Nachforschung, ob es im eigenen Bundesland ähnliche Programme gibt.

Voraussetzungen zum Erhalt dieses sog. Qualifizierungsschecks in Hessen sind:

1. Sie sind in einem kleinen bis mittleren Unternehmen beschäftigt (max. 250 Mitarbeiter)
2. Sie verfügen entweder über keinen anerkannten Abschluss für Ihre derzeitige Tätigkeit oder
3. Sie sind über 45 Jahre alt.
4. Eine persönliche und neutrale Bildungsberatung, die für die Beratenen kostenlos ist.

Interessiert? Hier sind genauere Informationen:

Das Land Hessen setzt im Rahmen des Programms „Qualifizierung von Beschäftigten in KMU“ in der ESF-Förderperiode 2007-2013 das Förderinstrument „Qualifizierungsschecks“ ein.

Der Qualifizierungsscheck unterstützt die Weiterbildung von Beschäftigten kleiner und mittlerer Unternehmen bis zu 250 Personen, die für ihre derzeitige Tätigkeit keinen anerkannten Abschluss haben oder älter als 45 Jahre sind, und soll damit dazu beitragen, deren Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu erhalten und zu verbessern.

Im Rahmen einer Anteilsfinanzierung werden 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, höchstens aber 500 EUR pro Person und Jahr gefördert. Förderungsfähig sind nur die direkten Kosten der Weiterbildung (das heißt Teilnahme- und eventuell Prüfungsgebühren). Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die Förderungsberechtigten können pro Jahr einen Qualifizierungsscheck erhalten.

Gegenstand des Förderinstruments Qualifizierungsschecks sind Maßnahmen, die von einem zertifizierten Bildungsanbieter (das Eschwege Institut ist ein zertifizierter Bildungsanbieter) angeboten werden und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit dienen.

Voraussetzung für den Erhalt eines Qualifizierungsschecks ist eine persönliche und neutrale Bildungsberatung, die für die Beratenen kostenlos ist. Durch diese Vorgabe wird die Wichtigkeit der Bildungsberatung betont, um die Auswahl einer gezielten Weiterbildung aus der breiten Angebotspalette sicherzustellen. Als Ergebnis des Beratungsgesprächs werden Themen und Inhalte der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme und in Frage kommende Weiterbildungsanbieter festgelegt. Die Liste der Beratungsstellen ist unter www.qualifizierungsschecks.de zu finden.

Weiterbildung Hessen e.V. setzt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung das Förderinstrument Qualifizierungsschecks um und steht gerne für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung:

Weiterbildung Hessen e.V.
Gervinusstr. 5 - 7
60322 Frankfurt am Main
Telefon (069) 59 79 966 – 0
Fax (069) 59 79 966 – 29
www.qualifizierungsschecks.de

 

Teamentwicklung, betriebsinterne Fortbildungen

Teamentwicklung + Teammoderation


Angesichts knapper werdender öffentlicher Mittel, der Budgetierung in den Jugendämtern und anderer politischer Veränderungen, wie z.B. der nahenden Ganztagsbeschulung etc., wächst der Druck auf die Jugendhilfe Einrichtungen in vielfacher Hinsicht.

Kinder- und Jugendheime können für eine immer kürzer werdende Dauer, immer häufiger nur noch sog. „schwierige Jugendliche“ aufnehmen. Daraus ergeben sich neue Dynamiken, denen konzeptionell und methodisch entsprochen werden muß.

In der Landschaft der Jugendhilfe Einrichtungen wird es immer wichtiger sich mit klaren Leitbildern sowie innovativen, nachhaltigen und gleichzeitig kostengünstigen Konzepten zu profilieren.
Mehr denn je ist es wichtig, die Teams von LeiterInnen und MitarbeiterInnen hinter solchen Konzepten zu vereinen und die Kräfte für die kommenden Herausforderungen zu bündeln.

Das Eschwege Institut bietet sowohl methodisch / konzeptionell, als auch auf dem Gebiet der Teammoderation und Teamentwicklung innovative Lösungen an.

In einer der Teammoderation vorhergehenden Auftragsklärung werden Ziele, Rahmenbedingungen, interne und extrene Dienstleistungen sowie die zu berücksichtigenden internen und externen Entscheidungsträger geklärt.

Daraufhin entwickeln wir ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre Einrichtung, welches auf die jeweilige MitarbeiterInnen- bzw. LeiterInnenebenen zugeschitten wird. Wir bieten Prozess-evaluationen an, die wir auf Ihre spezifischen Belange hin entwickeln. Das so entstandene Konzept wird entweder von uns selbst, oder unseren bundesweit vernetzten Partnern ausgeführt.

Wir arbeiten systemisch und kombinieren klassische Methoden der Moderation und Instrumente aus der Unternehmensberatung mit methodischen Elementen der Initiatischen Prozessbegleitung.

Dies hat den Vorteil, daß sowohl den Belangen der Beziehungsebene des Teams, als auch der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung Rechnung getragen werden kann. Zudem wird die Wirksamkeit einiger Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung ausschnittsweise selber erfahren, was im Hinblick auf das Verständnis dieser Methoden und deren Wirkung auf den Entwicklungsprozess der Jugendlichen von Bedeutung ist.

Wir bieten selbstverständlich gerne eine langfristige Betreuung bis zur Realisierung der Ziele an.

MitarbeiterInnen-Fortbildungen bzw. Kurz-Schulungen


Initiation beschreibt eine der kollektiv unbewußt stärksten Sehnsüchte Jugendlicher und drückt sich in einer Vielzahl gefährlicher Selbst-Initiationsversuche und in der Sehnsucht nach Zugehörigkeit aus, was einen nicht geringen Anteil der heutigen Probleme in der Jugendhilfearbeit ausmacht.

Initiation funktioniert anders als die „Action“ und das „Machen“ der Erlebnispädagogik. Sie enthält Elemente auf die Jugendliche selber kaum kommen würden, wie z.B. „Lassen“, „Leerwerden“ und “Hinhören“. Deshalb brauchen sie heute wie damals kundige Begleiter, die einen tauglichen und den aktuellen Bedürfnissen angemessenen Rahmen halten können, in dem sie ihre von Anfang an gut gemeinte Suche nach ihrem eigenen Weg zum Erfolg führen können.

Für viele Jugendliche ist die Herausforderung eines finalisierenden Übergangsrituals jedoch garnicht das Gebot der Stunde. Dies stellt nicht nur eine Stufe dar, die für sie zu hoch sondern oft auch noch verfrüht ist. Sie stecken einfach häufig mitten in ihrem Übergangsprozess, mitten in der Phase der Pubertät oder Adoleszenz und alles was ihnen jetzt weiter hilft ist eine einfühlsame Prozessbegleitung.

Die Kombination von Erlebnispädagogik mit Elementen der initiatischen Prozessbegleitung hat sich für den Einstieg in die Begleitung als Erfolgsrezept bewährt. (Wie z.B. in der Arbeit des südafrikanischen Sozialarbeiters Coleridge Daniels)

Die Erlebnispädagogik bietet Möglichkeiten die anfängliche Schwelle tief genug herunterzubauen, um den Einstieg in kleinere und später größere, kraftentfaltende Rituale zu erleichtern. Diese Herangehensweise eröffnet für alle Beteiligten neue Möglichkeiten der Mitwirkung am Prozess.

Bei der anfänglichen praktischen Implementierung von so auf die Bedürfnislage der Jugendlichen zugeschnittenen Maßnahmen und Projekte haben sich die Vor- und Nachbetreuungsphasen als die kritischen Punkte herausgestellt. Deshalb muß im Sinne einer für alle Beteiligten nachhaltig erfolgreichen Zusammenarbeit folgendes gelten:

Sollen solche Maßnahmen in einer Jugendhilfe-Einrichtung durchgeführt werden, muß das Team von Mitarbeitern, oder zumindest der Teil des Teams, der die Jugendlichen nach dieser Maßnahme wieder weiter betreut, entsprechend geschult sein.

Was immer die Jugendlichen von einer solchen Maßnahme mitbringen, muß auch im Alltag integriert und durchgetragen werden können. Dies ist in aller Regel nicht möglich, wenn nicht zumindest die BezugsbetreuerInnen in der Lage sind, diese Integration zu unterstützen und zu begleiten. Im optimalen Falle hat das Team, bzw. Teile des Teams eine solche Erfahrung selber schon gemacht und weiß was es heißt, danach in die alten Bezüge zurückzukehren.

Nähere Informationen zu üblichen Inhalten von MitarbeiterInnen-Fortbildungen bzw. Schulungen in Initiatischer Prozessbegleitung

  1. Die „rituelle Schwelle“ und der „Spiegel der Natur“
  2. Die „Vier Schilde“, eine natur- und entwicklungspsychologisches Modell
  3. Der „Monomythos“, wie der Wunsch nach Initiation, Teil einer kollektiv unbewußten Krisenbewältigungsstrategie ist, der Jugendliche oft folgen.
  4. Die Technik des Spiegelns

Zu 1. Die „rituelle Schwelle“ und der „Spiegel der Natur“
Die „Schwelle“ ist ein einfaches rituelles Hilfsmittel, ein Strich im Sand, einige Äste und Steine, oder ein kleiner Bach etc., etwas, das bewußt wie eine Schwelle übertreten werden kann, sodaß man sich dadurch darüber informiert, symbolisch einen besonderen Raum betreten zu haben. Dies soll die Möglichkeit eröffnen, mit dem sog. „Spiegel der Natur“ zu arbeiten.

Da Menschen aus wahrnehmungspsychologischer sowie aus neurologischer Sicht ihre Welt immer durch individuell verschiedene Filter wahrnehmen und diese Filter jeweils mit dem momentanen seelischen Befinden zusammenhängen, sagt das von ihnen Wahrgenommene immer viel mehr über sie Selbst, als über die objektive Welt selber aus.

Da es sich mit der menschlichen Wahrnehmung immer so verhält und wir aber geistige Kapatzitäten für die Alltagsbewältigung vorhalten müßen, schützen wir uns vor der ständigen seelischen Selbstbeschauung durch eine gesunde Form von Ignoranz dem gegenüber.

Um diesen Umstand jedoch zeitweilig zum Zwecke des tieferen Selbstverstehens nutzen zu können, bedienen wir uns des rituellen Hilfsmittels der sog. „Schwelle“. Indem wir uns mit ihrer Hilfe vornehmen, symbolisch einen besonderen Raum der Wahrnehmung zu betreten, erlauben wir uns für eine absehbare Zeit, aus dem Wahrgenommenen jene Informationen über uns selbst, ernst- und anzunehmen.

Beim sog. „Spiegel der Natur“ gehen wir also davon aus, daß bildlich gesprochen, die innere Seelenlandschaft eines Menschen unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. über die „Schwelle“ gegangen zu sein) als in der äußeren Landschaft wiedergespiegelt wahrgenommen werden kann. Teile dieser Landschaft, die einem noch nicht bekannt sind, können so bewußt wahrgenommen und untersucht werden.

In Zeiten der Krise kommt man bei ihrer Bewältigung mit blossem Nachdenken und Grübeln oft nicht weiter und dreht sich im Kreis. Dies hat ganz einfach damit zu tun, daß man nur über das nachdenken kann, was einem bereits bewußt ist. Der Auslöser von Krisen ist jedoch oft in Zusammenhängen zu finden, die gerade in das Bewußtsein drängen und durch nachdenken nicht erfasst oder ins Bewußtsein herübergebracht werden können.

Es handelt sich oft um Verdrängtes, um abgespaltene Persönlichkeitsanteile, um Dinge also, die man nicht wahrhaben, nicht gerne sehen möchte und die man sich deshalb von keinem anderen Menschen hätte aufzeigen lassen.
Deshalb wird die Natur, die keine moralischen Wertungen und Urteile kennt, als Spiegel dessen, von uns bevorzugt.
Selbst Menschen die all ihr Vertrauen in das Soziale verloren haben und sich von niemanden mehr etwas sagen lassen wollen, können mit Hilfe des Spiegels der Natur ihren Prozess mit sich wieder aufnehmen.

Das Konzept des Spiegels der Natur erlaubt also, bildlich gesprochen, mit dem Einblick in die gesamte Seelenlandschaft auch Einblicke in Provinzen der seelischen Landschaft, in denen man sich noch nie zuvor aufgehalten hat, in die man nicht durch nachdenken vordringen kann und die also das Unbewußte repräsentieren, bzw. auch ungeahnte Potentiale, Bedürfnisse, Sehnsüchte und Begabungen.

Zum anderen ermöglicht dieses Konzept aber auch eine Wiederannäherung an Provinzen, in denen man zwar schon einmal war, aber genau deshalb um nichts in der Welt wieder dorthin zurück möchte. Dies sind Orte, die die persönlichen Schatten, die verdrängten, abgespaltenen, bedrohlichen Anteile repräsentieren, die man lieber im Außen bekämpft, als sie im eigenen Inneren zu akzeptieren. Eine Sache ist es sich diesen Provinzen zu nähern, was Aufgabe der Prozessbegleitung ist, eine andere Sache ist es sich diesen Schatten zu stellen, was einer der klassischen Inhalte eines Übergangsrituals wäre und weiter unten beschrieben werden soll.

Derjenige, der in diesen Spiegel schaut, wird immer wissen, daß er sich gerade selber über sich informiert und daß es diesmal kein Experte, kein Psychtherapeut ist, deren Urteil leichter als Unsinn, als Verletzung und unerhörte Behauptung abgetan werden kann. Auch wird er wissen, daß er selber bestimmen kann, wie tief und genau er in diesen Spiegel hineinschauen will und wann es genug gewesen ist.

Arbeit mit dem Spiegel der Natur als Methode des tieferen Selbstverstehens

Initiatische ProzessbegleiterInnen verstehen sich als moderne Mentoren mit der (erlernten) Fähigkeit, die Qualitäten und Potentiale eines Menschen hinter dem Vordergründigen erkennen und adressieren zu können.
Sie beherrschen eine Reihe von Fertigkeiten, mit deren Hilfe sie diesen Menschen in die Lage versetzen können, jene Qualitäten und Potentiale selber in sich zu entdecken und zu integrieren (wie z.B. die Arbeit mit „Schwelle und Spiegel“).

Ein wichtiger Bestandteil ihrer Grundhaltung ist es, davon auszugehen, daß die Antworten auf die Probleme eines Menschen, tief in diesem schon gewußt werden.
Wie im mythologischen Vorbild, ist ein Mentor ein Begleiter bei der Suche nach diesen Antworten und kein selbsternannter Experte, der die Antwort schon vorher kennt, oder es später besser weiß.

Initiatische ProzessbegleiterInnen sind darin ausgebildet, Erfahrungen und mitgebrachte Gegenstände aus Übungen mit dem „Spiegel der Natur“, zusammen mit der betreffenden Person so zu vertiefen, daß sie die Gaben darin erfassen und integrieren kann. Eine manipulative Interpretation ist dabei nicht nötig und aus ethischen Gründen ausgeschlossen.
Diese „Spiegeln“ genannnte, respektvolle Technik ist eine Hilfestellung, um das Erlebte zu vertiefen und bezeugend zu bestätigen.

Auf diese Weise wird eine Reflexion auf den derzeitigen Stand des eigenen Wandlungsprozesses ermöglicht und gleichzeitig ein Selbsterfahrungs-Instrument an die Hand gegeben, das immer wieder zum tieferen Selbstverstehen eingesetzt werden kann.

Tieferes Selbstverstehen eines Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung z.B., führt sicherlich zu tieferem Fallverstehen aller Beteiligten. Ein Jugendlicher, der sagen kann, wie er seine aktuelle Situation versteht, was er braucht oder nicht brauchen kann, kann ein Hilfeplan-Gespräch z.B. viel konstruktiver mitgestalten und wird sich später viel leichter an dort beschlossene Vereinbarungen halten wollen.

Zu 2. Die „Vier Schilde“, ein natur- und entwicklungspsychologisches Modell
Hinter der etwas metaphorischen Bezeichnung die „Vier Schilde“ verbirgt sich ein natur- und entwicklungspsychologisches System, das Gesetzmäßigkeiten des Lebens und der biographischen Wandlung veranschaulicht. Die vier Schilde stehen für den Zyklus der „Jahreszeiten“ des Lebens:

Tod/Geburt (= Osten / Frühling);
Kindheit / Körperlichkeit / Emmotionen (= Süden / Sommer);
Pubertät / Adoleszenz / Introspektion / Verarbeiten (= Westen / Herbst);
Erwachsensein / Verantwortlichkeit / Selbstbestimmtheit (= Norden / Winter)
und der Zyklus endet wieder beim Tod = Osten / Frühling.

Alle vier Schilde lassen sich über die Jahreszeit und die Himmelsrichtung hinaus mit immer weiter differenzierten Assoziationsketten versehen, wie z.B. Geburt / Tod = Osten / Frühling / Loslassen / Kreativität / Inspiration / Spiritualität........
Bei längerer Betrachtung wird einem bewußt, daß der Lauf der vier Jahreszeiten und andere zyklischen Vorgänge der Natur, den selben Gesetzmäßigkeiten folgen, wie der Lauf der vier menschlichen Lebensphasen. So kann eine Entwicklungsphase wie z.B. die Pubertät / Adoleszenz genausowenig übersprungen werden, wie nach einem Sommer direkt der Winter hereinbrechen kann. Gibt es ein Ungleichgewicht zugunsten eines der Schilde, muß, wie bei Schlagseite auf einem Floß, das gegenüberliegende Schild gestärkt werden. Um dort jedoch hinzukommen, kann aber ja das dazwischen liegende Schild nicht übersprungen werden – der Weg führt thematisch also durch das dazwischen liegende Schild.

In diesem System lassen sich also nicht nur die menschlichen Entwicklungsphasen mit ihren jeweiligen Aufgaben symbolisch betrachten, es veranschaulicht auch ihre Beziehungen und Übergänge zueinander und wie man zwischen ihnen eine Mitte, eine Balance finden kann.

Zu der Zeit der Stammesgesellschaften, wurde der Wechsel dieser Lebens-Jahreszeiten mit Übergangs- und Initiationsriten gefeiert, die das Erreichen einer neuen Lebensstufe bekräftigten. Als ferne, kollektiv unbewußte Erinnerung hallen solche Verfahrensweisen noch heute in einer Fülle von unbeholfenen Selbstinitiations-Versuchen, vor allem bei Jugendlichen, nach.
Deshalb scheint es immer wichtiger zu verstehen, wie moderne Formen solcher Übergangs- und Initiationsriten den Übergang von einer zur nächsten Jahreszeit erleichtern und fördern können.

Besonders geeignet ist dieses System auch, um das Verhältnis und die Rollenverteilung zwischen Jugendlichen, Erwachsenen (bzw. BetreuerInnen) und den Älteren, bzw. in unserem Zusammenhang den Mentoren, tiefer zu verstehen und einzuordnen.
Die 4 Schilde stellen also ein weiteres, leicht zu vermittelndes System dar, welches ein tieferes Selbstverstehen und Fallverstehen ermöglicht und zu den Grundlagen unserer Arbeit gehören.

Das Modell der Vier Schilde ist eine Alternative oder Ergänzung zu anderen Ansätzen, die sich an bloße Krankheitsbilder orientieren und an einem von der Natur getrennten menschlichen Einzelwesen. Solche Ansätze können unserer Meinung nach viele Phänomene menschlicher Entwicklung nicht angemessen erfassen.

Zu 3. Der „Monomythos“, ...kollektiv unbewußte Krisenbewältigungsstrategie.....
Viele Probleme der Jugendhilfe lassen sich auf nicht erkannte oder verstandene Übergangskrisen Jugendlicher auf ihrem schweren Weg zum Erwachsenwerden zurückführen. Aus der Perspektive archetypischer Muster machen Jugendliche sich zu ihrer ganz persönlichen Helden- bzw. Heldinnenreise auf, aus der sie alle erfolgreich und verwandelt zurückkehren wollen. Die meisten anderen Ergebnisse sind Unfälle, die passieren, wenn keine kundigen Erwachsene da sind, die diesen Prozess würdigend begleiten.

Wer den Monomythos versteht, jene eine Geschichte, jenen einen Mythos, der von jedem Menschen immer wieder nachgelebt und schon in Form von Kindermärchen eingänglich ist, versteht, was ein Übergangsritual im Innersten ausmacht. Zumindest kann, wer dieses Thema durchdrungen hat, leichter verstehen, welchen kollektiv unbewußten Krisenbewältigungsstrategien, Jugendliche folgen.

Zu 4. Die Technik des Spiegelns
Spiegeln ist die respektvolle Technik des Abholens und Bestätigens von Erlebnisberichten, die die Kandidaten von ihrer Selbstbegegnung im Spiegel der Natur mitbringen. Dabei werden manipulierende Interpretationen ausdrücklich unterlassen. Spiegeln ist eine Hilfestellung, um das Erlebte zu vertiefen und bezeugend zu bestätigen.

Allgemein zu unseren Fortbildungen:

Wir gehen davon aus, daß Theorie, verbunden mit einem Praxisbezug und der Möglichkeit der eigenen Erfahrung, die nachhaltigste und vertiefenste Wirkung auf die TeilnehmerInnen hat. Deshalb werden durchgängig kleinere initiatische Elemente, wie z.B. die Kommunikationsform des „Councils“, Vertrauen und Sicherheit vermittelnde Eröffnungs- bzw. Schlussformen für die gemeinsamen Runden usw., erfahrbar in Bezug zu eventuellen Einsatzmöglichkeiten in der Praxis gestellt.

Wir legen in unseren Fortbildungen Wert darauf, daß zu allen vermittelten theoretischen Inhalten ein solcher Praxisbezug hergestellt und eine entsprechende Selbsterfahrungsmöglichkeit angeboten wird. Da es sich bei MitarbeiterInnen-Schulungen zumeist um gemischtgeschlechtliche Gruppen handelt, schlagen wir auch ein gemischtgeschlechtliches Leiter-Team vor.

Diese kurzen Fortbildungen sind geeignet, einige grundlegende Themen, Zusammenhänge und Verfahrensweisen der initiatischen Prozessbegleitung tiefer verstehen zu lernen und ein Gespür für deren Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln.

Auch wird es möglich sein einige sinnvolle Elemente, wie z.B. „Schwelle und Spiegel“ zum tieferen Selbst- und Fallverstehen, in den Arbeitsalltag zu übertragen, doch können Fortbildungen dieser Kürze nicht dazu befähigen selber Übergangsrituale zu konzipieren, bzw. durchzuführen.

Dazu bedürfte es z.B. der von uns angebotenen zweijährigen Ausbildung zum / zur Initiatischen ProzessbegleiterIn, bzw. weiterführende Fortbildungseinheiten mit Schwerpunkten zu: Der Technik des Spiegelns, der Praxiserfahrung durch Assistenzen, der Selbsterfahrung eines modernen Übergangsrituals, der Theorie der Ritualarbeit, der trans- bzw. pankulturellen Ansätze (zur Vermeidung der sog. Prä- Trans- Verwechslung) etc..

Die TeilnehmerInnen kurzer Fortbildungen müßen die Ansätze der Initiatischen Prozessbegleitung hauptsächlich tief verstanden und erfahren haben, um ein Gespür für deren Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln und um die Prozesse der Jugendlichen im Alltag mittragend unterstützen zu können.

Das ausführliche Konzept „Teamentwicklung, Mitarbeiter Fortbildungen, betriebsinterne Kurz-Schulungen“, mit verschieden langen und intensiven Modellen von bewährten MitarbeiterInnen– Schulungen / Fortbildungen, in zeitlich - inhaltlicher Struktur als Beispiele, mit unseren Biographien sowie Angaben zu Honoraren und Kosten, können Sie kostenlos beim Eschwege Institut anfordern.

Das Eschwege Institut führt nicht nur betriebsinterne Fortbildungen und Teamentwicklungen in Jugendhilfe-Einrichtungen durch, es konzipiert auch prozessbegleitende Programme, zugeschnitten auf die Klientel dieser Einrichtungen. Zusammen mit KooperationspartnerInnen im ganzen Bundesgebiet, führt es diese auch durch.

Interessiert? Klicken Sie entweder in dieser Rubrik auf Prozessbegleitende Maßnahmen für Jugendliche in der Jugendhilfe oder fordern Sie das ausführliche Konzept dazu beim Eschwege Institut kostenlos an.

Prozessbegleitende Maßnahmen für Jugendliche in der Jugendhilfe

Begriffsklärung - Lebensübergänge

Persönliches Wachstum, so wissen wir heute, findet in Schüben statt, die jeweils von mehr oder weniger großen Lebensübergängen begleitet werden.

Neben den biologisch bedingten Übergängen wie Pubertät, Elternschaft, Wechseljahre, Alter, Tod und Sterben, durchleben wir auch individuelle wie Trennung, Sucht, Wohnort- und Arbeitsplatzwechsel, Burn out, Unfälle, Krankheit, Sinnsuche, Trauer und viele mehr.

Im positivsten Sinne könnte man diese Übergänge als Wachstumskrisen bezeichnen. Das griech. Wort „crisis“ kann als Ent-scheidung übersetzt werden, aber richtiger mit: „Es entscheidet sich“. Krisen sind jene Schwellenzustände, in denen das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht trägt. Jeder Entwicklungsschritt und jede Heilung setzt eine Entscheidung zwischen beidem voraus.

Viele Probleme der Jugendhilfe z.B. lassen sich auf nicht erkannte oder verstandene Übergangskrisen Jugendlicher auf ihrem schweren Weg zum Erwachsenwerden zurückführen. Aus der Perspektive archetypischer Muster machen Jugendliche sich zu ihrer ganz persönlichen Helden- bzw. Heldinnenreise auf, aus der sie alle erfolgreich und verwandelt zurückkehren wollen. Die meisten anderen Ergebnisse sind Unfälle die passieren, wenn keine kundigen Erwachsene da sind, die diesen Prozess würdigend begleiten.

Lebensübergänge gestalten, sie als Wachstumskrisen anzunehmen und dann kraftentfaltend zu gestalten, dazu will das Eschwege-Institut aktiv und begleitend beitragen. Dazu arbeiten wir mit modernen und angemessenen Formen von Übergangs-Ritualen, der revitalisierenden Kraft von Naturerfahrung, naturpsychologischen Grundlagen und dem sog. Spiegel der Natur* als Methode des tieferen Selbstverstehens.

Diese Herangehensweise nennen wir Initiatische Prozessbegleitung. Mit unserer Arbeit stehen wir in der Tradition der School of Lost Borders in Kalifornien. Dies bedeutet: Wir vertreten einen „pankulturellen“ Ansatz, der heutigen Menschen unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen und sozialen Hintergrund, zugänglich ist.

*Der Spiegel der Natur: Die innere Seelenlandschaft eines Menschen kann unter bestimmten Voraussetzungen als in der äußeren Landschaft wiedergespiegelt wahrgenommen werden. Teile dieser Landschaft, die einem noch nicht bekannt sind, können so bewußt wahrgenommen und untersucht werden. Oft handelt es sich dabei um Teile, die man sich von keinem anderen Menschen hätte aufzeigen lassen. Deshalb wird die Natur, die keine moralischen Wertungen und Urteile kennt, als Spiegel bevorzugt.

Wir entwickeln prozessbegleitende Maßnahmen für Ihre Zielgruppe

Es gibt viele wertvolle Momente in der Arbeit mit Menschen, die als Übergangsprozesse kraftentfaltend und sinnstiftend gestaltet werden könnten. Dieser Möglichkeit steht oftmals eine tatsächliche Praxis gegenüber, die mehr als Vollzug eines Verwaltungsaktes denn als Würdigung der Situation empfunden wird.


Hier einige übliche Beispiele:

Aufnahme oder Beendigung von etwas, wie z.B. einer Maßnahme, Wechsel in jeglicher Form, z.B. von Gruppen, Schulen, Leitern, Lebensorten etc., Prüfungen usw..

Prozessbegleitende Maßnahmen können unterstützender sein, wenn sie die (Übergangs-) Krisensituation selbst ansteuern, wegen der die betreffende Person eingangs Ihre Hilfe in Anspruch nahm. Beispiele hierfür wären: Pubertätskrisen (Eintritts- und Austrittsalter, mit oder ohne Elternarbeit), Krankheit / Genesung, Sterben / Trauer, Trennung, Partnersuche, Sucht / Selbstverantwortung, berufliche oder sinnhafte Orientierungslosigkeit, Strafvollzug / Bewährung etc., etc..

Ein dritter Bereich in dem die Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung hoch wirksam sind ist das sog. tiefere Selbstverstehen. Hierbei werden Situationen herbeigeführt, die eine Reflexion auf die eigene Bedürfnislage, bzw. den derzeitigen Stand des eigenen Wandlungsprozesses ermöglichen (siehe „Der Spiegel der Natur“).

Tieferes Selbstverstehen eines Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung z.B., führt sicherlich zu tieferem Fallverstehen aller Beteiligten. Ein Jugendlicher, der sagen kann, wie er seine aktuelle Situation versteht, was er braucht oder nicht brauchen kann, kann ein Hilfeplan-Gespräch z.B. viel konstruktiver mitgestalten und wird sich später viel leichter an dort beschlossene Vereinbarungen halten wollen.

Die Bedürfnislagen, die Zugangsschwellen und diverse andere Spezifika wie z.B. Geschlechter-verteilung, Altersgruppen etc. sind bei jeder Zielgruppe verschieden. Übergangsprozesse entwickeln sich jedoch immer wieder entlang einiger grundlegender Punkte.

So können wir, zusammen mit Ihnen, aufgrund unseres profunden methodischen und praktischen Wissens- und Erfahrungsschatzes, individuell zugeschnittene Maßnahmen für die Übergangsprozesse Ihrer Klientel entwickeln.

Das folgende Kapitel bezieht sich sehr stark auf prozessbegleitende Maßnahmen in der Arbeit mit Jugendlichen, kann zu einem großen Teil aber auch auf die Arbeit mit anderen Zielgruppen übertragen werden, da der nachhaltige Erfolg immer von einer guten Vorbereitung sowie einer angemessenen Nachbetreuung abhängt.

Grundüberlegungen zur Nachhaltigkeit von Programmen in der Jugendhilfearbeit die Elemente moderner Übergangsrituale enthalten sollen.

Als kritische Punkte der früheren Arbeit mit Initiatische Prozessbegleitung in der Jugendhilfe, hat sich eindeutig die Praxis bzw. Nichtpraxis der Vorbereitung und vor allem der begleitenden Nachbetreuung herausgestellt.

Eine im Sinne aller Beteiligten nachhaltig erfolgreiche Zusammenarbeit eines Initiatischen Prozessbegleiters mit einer Jugendhilfe-Einrichtung, setzt deshalb die Berücksichtigung folgender grundlegender Punkte in der Konzipierung entsprechender Programme voraus:

Die beteiligten MitarbeiterInnen sollten in Form einer Kurz-Schulung in die Lage versetzt werden, die Methoden die bei der Initiatischen Prozessbegleitung zum Zuge kommen, nachvollziehen zu können. (siehe anliegendes Konzept zu betriebsinternen Kurzschulungen)

Noch wichtiger wäre, aus der Perspektive der Nachhaltigkeit, daß sie am Ende in der Lage sind, die Jugendlichen darin zu unterstützen, ihre so erarbeiteten Ergebnisse in den Lebensalltag zu integrieren. Eine eigene kurze Erfahrung mit diesen Methoden, sorgt für die größt mögliche Authentizität und Akzeptanz.

Zusammen mit den Jugendlichen sollte deren genaue Bedürfnislage, bzw. deren Lage der Stärken mit den vorhandenen Möglichkeiten abgeglichen werden. Danach könnte entschieden werden in welcher Verhältnismäßigkeit erlebnispädagogische und initiatische Elemente angeboten werden sollten.

Daraus könnten mehrere aufeinander aufbauende Veranstaltungen (bzw. Tage, wenn es Z.B. als Ferienmaßnahme geplant wird) konzipiert und mit den Jugendlichen vereinbart werden. Diese Vereinbarung sollte ein umfassendes „Contracting“ enthalten, bei dem sich alle TeilnehmerInnen neben der Einigung über das Konzept noch für folgendes verpflichten:

  1. Einhaltung der gemeinsam aufgestellte Gruppenregeln.
  2. Teilnahme an allen Veranstaltungen, so z.B. ausdrücklich auch der Supervision am Ende.

Das Team der initiatischen ProzessbegleiterInnen muß über ein profundes Wissen auf den Gebieten der moderenen rituellen Prozessbegleitung, der Sozial- und Erlebnispädagogik und der Psychologie verfügen, um genügend flexibel auf die individuelle Bedürfnislage der Gruppe reagieren zu können.

Die aufeinander aufbauenden Veranstaltungen (bzw. Tage) sollten zunächst soweit herunter gebaute Schwellen wie nötig enthalten, um sich langsam auf das Projekt, die Gruppe und letztlich sich selbst einlassen zu können.

Die hermeneutischen Methoden wie „der Spiegel der Natur“ könnten im Verlauf zu einem tieferen Selbst-, bzw. Fallverstehen führen. Daraus könnten gemeinsam Konsequenzen entwickelt werden, die schließlich in einem Bestätigungs Ritual mit „Solo Zeit“ markiert, gewürdigt und bezeugt werden könnten.

Als besondere Gelegenheit kann dabei gesehen werden, daß zum Ende des Programmes mindestens ein/eine Bezugs-BetreuerInn aus den jeweiligen Gruppen der teilnehmenden Jugendlichen anwesend sein sollen.

Die Jugendlichen hätten zunächst einen Rahmen sich ganz neu darstellen und ausprobieren zu können und erst am Ende, wenn die Geschichten ihrer „Solo-Zeit“ gehört und gewürdigt werden, wären ihre Bezugs-BetreuerInnen als Zeugen anwesend.

Sie würden Zeugen davon werden welche Veränderungen von den Jugendlichen evtl. bestätigt, oder welche ihrer Bedürfnisse formuliert werden. Außerdem können so auch gleich entsprechende Vereinbarungen mit allen Beteiligten getroffen werden, die die Integration der neu gewonnenen Einsichten in den folgenden Alltag erleichtern helfen.

Eine Art „Commitment“ zwischen Jugendlichem und Betreuer, bis zu einem später folgenden Supervisionstermin, sollte am Ende stehen. Die Nachhaltigkeit einer solchen Maßnahme, bzw. die nachhaltige Enttäuschung eines Teilnehmers hängt wesentlich davon ab, wie die Integration, bzw. die Incorporation dieser Gaben in den Alltag, begleitet wird.

Nach einer angemessenen Zeit sollte es zu einem Nachtreffen mit allen Beteiligten kommen, bei dem gemeinsam untersucht wird, wie es mit der Integration des Neuen in den Alltag gelaufen ist, bzw. was es noch brauchen könnte etc.. Mit etwas Glück ist auch eine Kerngruppe entstanden, die bei einer evtl. Folgeaktion mit anderen Jugendlichen, eine Rolle spielen könnten......

Es ist für die Implementierung der Initiatischen Prozessbegleitung in die Jugendhilfe unerlässlich, die einzelnen Schritte von Programmen verifizierbar zu dokumentieren. Dies sollte möglichst so geschehen, daß in bestimmten zeitlichen Abständen die Nachhaltigkeit überprüft werden kann.

 

Das ausführliche Konzept „Prozessbegleitende Maßnahmen für Jugendliche in der Jugendhilfe“, können Sie kostenlos beim Eschwege Institut anfordern.

Das Eschwege Institut konzipiert nicht nur die prozessbegleitenden Programmen, es führt diese auch, zusammen mit KooperationspartnerInnen im ganzen Bundesgebiet, durch. Außerdem führt das Eschwege Institut auch entsprechende Kurz-Schulungen und / oder betriebsinterne Fortbildungen für Jugendhilfe-Einrichtungen durch und moderiert bei der Teamentwicklung.

Interessiert? Klicken Sie entweder in dieser Rubrik auf „Teamentwicklung, betriebsinterne Fortbildungen“ oder fordern Sie das ausführliche Konzept dazu beim Eschwege Institut kostenlos an.