Veranstaltungskalender
| The Eschwege Institute and its founders Holger and Gesa have always impressed me with their integrity, skill, depth of understanding, and heart. It has been an honour and personal pleasure to be associated with their important work, and their vision to support the reintroduce of earth-based wisdom into the mainstream of the future. |
| Meredith Little (Mitbegründerin von Rites of Passage Inc. in 1976 und der School of Lost Borders) |
| The Eschwege Institute is one of the much needed watering holes in these turbulent times. I, and I know many others, will do all we can to encourage and ensure their continued work and success. The teachings of nature, rites of passage and way of council are fortunately seeded in this small village and carried from there to so many in Europe by Holger and Gesa and the many people they train. The integrity they embody is essential for building bridges, truth-speaking, heartful listening and the waking up that is so needed in our homes, schools, communities, businesses and governments. With their devotion and commitment to the work, I have both excitement and sense of hope in this kind of new leadership for our times. |
| Gigi Coyle (Council Trainerin, soziale Brückenbauerin und Mitautorin von “The Way of Council”, bzw. “Der große Rat”) |
Kurzdarstellung
Das Eschwege-Institut will mit seinem Angebot aktiv und begleitend dazu beitragen, Lebensübergänge als Wachstumskrisen anzunehmen und dann kraftentfaltend zu gestalten.
Darüber hinaus ist es ein Forum für bedeutende Expert/innen dieser Arbeit und Gastgeberin einer interdisziplinären Forschungsgruppe, wodurch es ein Ort ständiger persönlicher und beruflicher Weiterbildung auf diesem Gebiet ist.
Dazu wird mit modernen Formen von Übergangs-Ritualen, gewaltfreier und gemeinschaftsbildender Kommunikation, der Kraft von Naturerfahrung, natur- und entwicklungspsychologischen Modellen, sowie darauf basierende Methoden des tieferen Selbstverstehens gearbeitet. Diese Herangehensweise nennen wir Initiatische Prozessbegleitung®.
Der Campus Peregrini, ist eine Weiterbildungs-Akademie, die aus dem Eschwege Institut hervorgegangen ist. Der Campus Peregrini ist zuständig für den Bereich Aus- und Weiterbildung, inklusive aller Fachthemenseminare. Er führt auch betriebsinterne Fortbildungen, Teamentwicklungen, Maßnahmen für Jugendhilfeeinrichtungen sowie Fachvorträge durch.
Eschwege-Institut und Campus Peregrini wurden von Holger & Gesa Heiten gegründet und werden von ihnen geleitet.
Qualitätsreferenzen: Als geprüfte Weiterbildungseinrichtung, darf das Qualitätssiegel der Weiterbildung Hessen e.V. geführt werden. Außerdem sind das Institut, der Campus Peregrini und alle Fachthemenseminare durch das Institut für Qualitätsentwicklung des hessischen Kultusministeriums akkreditiert worden. Schulpädagog/innen können also Fortbildungspunkte erhalten. Das Eschwege Institut ist Mitglied der IGFH, des deutschsprachigen Visionssucheleiter/innen Netzwerkes, des Wilderness Guides Councils in den USA, sowie des European Council Networks.
Detailliertere Selbstdarstellung
Lebensübergänge
Persönliches Wachstum, so wissen wir heute, findet in Schüben statt, die jeweils von mehr oder weniger großen Lebensübergängen begleitet werden. Neben den biologisch bedingten Übergängen wie Pubertät, Elternschaft, Wechseljahre, Alter, Tod und Sterben, durchleben wir auch individuelle wie Trennung, Sucht, Wohnort- und Arbeitsplatzwechsel, Burn out, Unfälle, Krankheit, Sinnsuche, Trauer und viele mehr.
Im positivsten Sinne könnte man diese Übergänge als Wachstumskrisen bezeichnen.
Das griech. Wort „crisis“ kann als Entscheidung übersetzt werden, aber richtiger mit: „Es entscheidet sich“. Krisen sind jene Schwellenzustände, in denen das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht trägt. Jeder Entwicklungsschritt und jede Heilung setzt eine Entscheidung zwischen beidem voraus.
Lebensübergänge gestalten
Sie als Wachstumskrisen anzunehmen und dann kraftentfaltend zu gestalten, dazu will das Eschwege-Institut mit seinem Seminarangebot aktiv und begleitend beitragen. Dazu wird mit modernen Formen von Übergangs-Ritualen, gewaltfreier und gemeinschaftsbildender Kommunikation, der Kraft von Naturerfahrung, natur- und entwicklungspsychologischen Grundlagen sowie darauf basierende Methoden des tieferen Selbstverstehens gearbeitet. Diese Herangehensweise nennen wir Initiatische Prozessbegleitung®.
Holger & Gesa Heiten haben den Begriff "Initiatische Prozessbegleitung" selber geprägt und aus Gründen der Qualitätssicherung ihres Ausbildungsangebotes gesetzlich schützen lassen (Copyright 2003 by Holger & Gesa Heiten- all rights reserved).
Mit unserer Arbeit stehen wir in der Tradition der School of Lost Borders, sowie der der Ojai
Foundation in Kalifornien. Dies bedeutet: Wir vertreten einen „pankulturellen“ Ansatz, der
heutigen Menschen unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen und sozialen Hintergrund,
zugänglich ist.
Hinter den Höfen 10, 37276 Neuerode, Tel.: +49 (0)5651 951360, Fax.: 952144, Mobil.: +49 (0)172 6315620 info@campus-peregrini.de, www.campus-peregrini.de
Die Weiterbildungs-Akademie des Eschwege-Instituts
Der Campus Peregrini, ist eine Weiterbildungs-Akademie, die aus dem Eschwege Institut hervorgegangen ist.
Eschwege-Institut und Campus Peregrini wurden von Holger & Gesa Heiten gegründet und werden von ihnen geleitet.
Qualitätsreferenzen: Als geprüfte Weiterbildungseinrichtung, darf das Qualitätssiegel der Weiterbildung Hessen e.V. geführt werden. Außerdem sind das Eschwege Institut, der Campus Peregrini und alle Fachthemenseminare durch das Institut für Qualitätsentwicklung des hessischen Kultusministeriums akkreditiert worden. Schulpädagog/innen können also Fortbildungspunkte erhalten. Das Eschwege Institut ist Mitglied der IGFH, des deutschsprachigen Visionssucheleiter/innen Netzwerkes, des Wilderness Guides Councils in den USA, sowie des European Council Networks.
Lebensübergänge gestalten lernen
Die Erfolge des Eschwege Instituts, in der Arbeit mit den Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung, führten zu einem wachsenden Bedürfnis, diese Methoden zu erlernen und dann in den diversen möglichen Einsatzfeldern, selber anwenden zu können.
Dies führte zur Gründung der Weiterbildungs-Akademie Campus Peregrini, dessen Hauptbildungsziel es ist, die hochwirksamen Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung® da hin zu tragen, wo täglich mit Menschen in Übergangskrisen gearbeitet wird, nämlich in die helfenden und pädagogischen Berufe.
Dazu bietet der Campus Peregrini sein offen ausgeschriebenes und umfangreiches Ausbildungsangebot in Kombination mit Fachthemenseminaren an, die von international bedeutenden Experten und Expertinnen auf dem Gebiet der Prozessbegleitung und -gestaltung in Lebensübergangskrisen, durchgeführt werden.
Der Campus Peregrini führt jedoch auch betriebsinterne Fortbildungen und Teamentwicklungen in z.B. Jugendhilfeeinrichtungen durch.
Campus Peregrini
Wie verwandt wir doch sind
Gekrönte im Kreise
um das Herz aller Herzen
eine Krone bildend
Wir sagen uns nichts Neues
alles Pilgern ist im Grunde ein Erinnern
Wir brauchen Erinnerung an das
was wirklich wichtig ist
Fern des Vielen, das vergessen macht
nahe dem Rande von allem was wir kennen
stehen wir in Mitten lebendigen Werdens
und ahnen Gemeinschaft
Holger Heiten, Findhorn Aug. 2010
Campus Peregrini ist lateinisch und bedeutet soviel wie Campus der Pilger. Es ist ein Ort ständiger persönlicher und beruflicher Aus- und Weiterbildung.
Aus Sicht des Campus Peregrini läuft Pilgerschaft letztlich immer auf eine Suche nach einem tieferen Zuhause in sich selbst hinaus.
Jeder Mensch ist früher oder später ein Pilger.
In den Wachstums- und Übergangskrisen, durch die wir im Leben gehen, müssen unsere Mythen, unsere Konzepte darüber, wie wir uns selbst und das Leben erklären, zerfallen. Wir fühlen uns haltlos und verloren, bis wir erkennen, dass nur eine weitere Schale, gewissermaßen eine alte Haut abgefallen ist, unter der sich eine neue, eine tiefere Wahrheit über uns zeigt. Wir ahnen, dass es nicht die letzte Schale war, die fallen musste und das wir unterwegs sind zu einem tieferen Kern.
Eine Tätigkeit des Pilgerns besteht darin, sich gegenseitig an das zu erinnern, was wir immer schon über den Weg wussten, jedoch im Vielen des Alltags aus den Augen verlieren.
Wer andere Menschen durch Krisen begleiten will, muss lernen den respektvoll zuhörenden Rahmen des Council zu halten.
Er / Sie muss lernen, wie man Antworten findet, die im Fragenden bereits angelegt sind und schließlich würdevolle Rituale der Loslösung zu gestalten.
Zu allererst aber muss ein Mentor / eine Mentorin sich selbst auf dem Weg wissen und braucht deshalb, über die Schulung hinaus, selber Begleitung – Eine Wasserstelle auf dem Weg, den Campus Peregrini.
Der Campus Peregrini ist zugleich eine lebenslang begleitende Schule, in die man auf Wunsch, nach Absolvierung der IP oder IM Ausbildung, aufgenommen werden kann. Dafür werden jährlich Councils der Erinnerung, Ermutigung, Rückverbindung und Intervision angeboten. Für derart Aufgenommene steht bei jedem Fachthemenseminar ein Kontingent von um 10% ermäßigten Plätzen zur Verfügung.
Bildergalerie
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Die Umgebung |
Die Gruppenräume |
Das Institutsgelände |
Die Institutsräume |
Menschen & Momente |
Retreat und Haus Osten |
Biographien
Holger Heiten
*1966, verheiratet und Vater zweier Kinder, verbindet seine langjährige Erfahrung mit Übergangsritualen in der Natur (seit 1985), mit denen, die er als Dipl. Soz. Päd., Gestalttherapeut und Psychotherapeut HpG., in der stationären Suchttherapie und Jugendhilfearbeit sammelte. Ausbildungen zum Visionssucheleiter und in initiatischer Naturarbeit, in der School of Lost Borders, Kalifornien, bei Steven Foster & Meredith Little und bei Haiko & Verena Nitschke in Deutschland.
Zusätzlich:
Körpertherapeutische Ausbildungen. Holger arbeitet freiberuflich mit Übergangsritualen.
Seit 2000 arbeitet er freiberuflich mit Übergangsritualen. Seit 2001 Erfahrung
als Trainer für
Fort- u. Weiterbildungen in diesem Bereich.
Gesa Heiten
*1966; verheiratet, Mutter zweier Kinder; Diplom Psychologin, Visionssucheleiterin mit Ausbildung in der School of Lost Borders, bei Steven Foster und Meredith Little und in Deutschland bei Haiko & Verena Nitschke. Berufserfahrung als Führungskraft und internationale Führungskräfte-Trainerin. Mittlerweile ist sie freiberuflich als solche und als Prozessmoderatorin, Beraterin und Coach tätig.
Beide sind in der Tradition der Ojai Foundation, von Gigi Coyle und Marlow Hotchkiss im „Way of Council“ und von Amber McIntyre und David Jessup in „Paar-Council“ ausgebildet. Sie sind Gründer von Business Quest Network und Mitbegründer des AIP g.e.V. Seit 2003 bieten sie eigene Ausbildungsprogramme an.
Beide sind Gründer von Business Quest Network (siehe Seite 27) und Mitbegründer des AIP g.e.V. (siehe Seite 28).
Seit 2003 bieten sie ein eigenes Ausbildungsprogramm an. Beide sind in alle für ihre Arbeit bedeutsamen internationalen Netzwerken integriert und unterhalten Beziehungen zu den maßgeblichen Lehrern / Ältesten und Vertretern ihrer Fachgebiete.
Kollegium

Sylvia Koch-Weser, geboren 1955, ist Diplom-Biologin.
Nach mehreren Forschungsaufenthalten im Sahel Burkina Fasos, Sinai und der Sahara entwickelt und leitet sie seit 1984 Seminare und Kurse rund um das Thema Mensch und Natur, wobei sie naturwissenschaftliches Fachwissen über Bäume, Tiere oder Kräuter mit alter Heilkunde, Mythologie, Religion, Poesie und vor allem dem direkten Naturerlebnis verbindet.
Als Dozentin in der Erwachsenenbildung arbeitet sie an verschiedenen Volkshochschulen und mit vielen Bildungseinrichtungen Ökostationen, Kulturläden, private Einrichtungen zusammen, Leitung von Seminaren für Multiplikatoren im Bildungsbereich.
Weiterer Schwerpunkt in der Zeit von 1989 - 1996 ist die Arbeit als Ökopädagogin mit Schulklassen im Alter von 10-20 Jahren im Rahmen eines Projektangebots der Stadt Nürnberg, zu den Themen, Wasser, Müll, Boden, Wald, Verkehr.
Lehraufträge in Projekten mit Langzeitarbeitslosen (NOA) und in der Weiterbildung von Senioren, sowie Aufträge in kirchlichen Bildungszusammenhängen schließen sich an.
Nach Weiterbildung in NLP (M. Grinder/Robert Dilts/ J.O'Connor) Umweltpädagogik (J.Cornell), und Gruppendynamik dehnte sie ihr Angebot u.a. auch auf die Erforschung der unterschiedlichen Beziehungen zwischen Männer und Frauen zur Natur aus.
1999 nahm sie am Training von Steven Foster und Meredith Little in der School of Lost Borders, USA, teil und begleitet seitdem Visionssuchen in verschiedenen Ländern Europas und im Sinai. Mitautorin des Buches Vision Quest -Visionsuche.
Sie unterrichtet seit 2000 als Dozentin bei Woman and Earth (CH), seit 2005 bei Haiga Chora (Schule für Geomantie) und axis mundi (Akademie für Geomantie und Lebenskunst).
Sie hat drei Kinder und lebt in Nürnberg.
Veröffentlichungen:
Die Fledermäuse Obervoltas senkenbergiana biologica, 1981
„Wolfsfrau trifft Green Man“ in Tagungsberichte der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung zum Thema: eine Zukunft für Männer und Frauen, Gender Neue Beiträge Frankfurt
„Vision-Quest, Visionssuche, Allein in der Wildnis auf dem Weg zu sich selbst“ Coautorin zusammen mit Geseko von Lüpke im Ariston-Verlag /Hugendubel 2000, zweite Auflage 2003
„Visionssuche- allein in der Wildnis auf dem Weg zu sich selbst“ ein Beitrag in „Weisheit und Trance“ Dokumente zur Fachtagung des Instituts für Jugendarbeit in Gauting, Ziel Verlag 2002
Die wilde Natur in uns und um uns - Warum in die Wildnis gehen“ connection spezial Nr 60. 2003
Christiane Brosat, * 1977
Hat als Diplom-Sozialpädagogin einige Jahre Berufserfahrung im Bereich Beratung und innerhalb der ambulanten, sowie der
stationären Hilfen zur Erziehung gesammelt, bevor sie, inspiriert durch ihre Ausbildung zur Initiatischen Prozessbegleiterin am Eschwege Institut, ihre Anstellung kündigte und sich selbständig machte.
Christiane ist Mitbegründerin des Vereins draußenzeit, einem Verein für Wildnispädagogik und Initiatische Prozessbegleitung, mit dem sie seit 2009 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit viel Herz die Natur wieder näher bringt.
Sie ergänzte ihre Arbeit mit Fortbildungen im Bereich Hochseilgarten, Kanu-Sicherheit, Erste – Hilfe - Outdoor und arbeitet auch als Erlebnispädagogin. Während ihrer Reisen und Auslandsaufenthalte in den letzten Jahren hat sie sich viel mit
den verschiedenen Religionen auseinandergesetzt und sich intensiv mit Yoga und Wassershiatsu beschäftigt.
Ihren Ausgleich zum arbeiten sucht und findet sie z.Zt. beim Lindy-Hop-Tanzen in Münster.
Kathrin Wicknig, * 1962
Heimerzieherin, Sportlehrerin, Erlebnispädagogin, Suchtberaterin. Ausbildung zur Visionssucheleiterin im Eschwege Institut. Mitbegründerin der Jugendhilfe-Wohn-Projekte „Walden“ und „Kompass“ in Brandenburg, wo erfolgreich mit den Methoden der initiatischen Prozessbegleitung gearbeitet wird.
Hendrik Hadlich, * 1977
Studierte Politikwissenschaft, Alte Geschichte und Philosophie. Ausbildungen: Hochseilgartentrainer (ERCA), Initiatischen Prozessbegleiter (Eschwege Institut), Erlebnispädagoge (AGJF Sachsen). Mitarbeiter im Projekt "Übergänge gestalten" der AGJF Sachsen, in dem er Jugendliche und junge Erwachsene in ihren Wachstums- und Entwicklungsprozessen begleitet.
Roger Duncan
Roger Duncan ist Biologe, Waldorf Lehrer, Visionssucheleiter sowie systemischer Familientherapeut. Seit 20 Jahren erforscht Roger die Verknüpfungen zwischen Natur, Pädagogik und modernen Formen von Übergangsritualen. Z.Zt. ist er der pädagogisch / therapeutische Leiter des Ruskin Mill Colleges in Gloucestershire / England.
Unsere Empfehlung als zusätzliche Prozessbegleitung
Eine seriöse astrologische Beratung mit Helmut Aden
Was Du tiefer verstehen und benennen kannst, damit kannst Du auch umgehen.
In Zeiten des Umbruchs fragst Du Dich:
• Was soll das?
• Wozu geschieht mir dies gerade jetzt?
• Habe ich etwas falsch gemacht, oder steht dieser Wandel einfach an?
• Worauf werde ich hiermit hingewiesen?
• Was kann ich daraus lernen oder gewinnen?
Eine seriöse astrologische Beratung kann Dir Antworten auf diese Fragen geben und damit auch Handlungsanweisungen die Dir helfen, Dich durch die Krise zu navigieren.
Helmut Aden
*1962 , verheiratet, 2 Kinder. Astrologe mit eigener Beratungspraxis in Leer, Ostfriesland. Studium Fachübersetzen; Ausbildungen in Staudengärtnerei und Baubiologie. 7´jährige Tätigkeit in der Gartengestaltung und 8´jährige Tätigkeit bei einer Zeitung. Seit 1990 intensive Beschäftigung mit Astrologie und geisteswissenschaftlichen Themenbereichen (bes. Psychologie). Schwerpunkte der astrologischen Arbeit : Persönliche Beratung (Persönlichkeitsanalyse, biographische Entwicklung, Krisenbegleitung), sowie Mundan-Astrologie (Astrologie des Weltgeschehens, Forschungsarbeit über die Staatshoroskope). Sein besonderes Anliegen ist es, die Astrologie allgemeinverständlich zu vermitteln und auf eine solide Basis zu stellen, die nicht im Gegensatz zu dem heute vorherrschenden naturwissenschaftlichen Weltbild steht, sondern diese um eine geistig-spirituelle Perspektive zu erweitern sucht.
Interesse? Dann wende Dich bitte an:
Helmut Aden, Dr. Reil Weg 1, 26789 Leer, Tel.: 0491 66828, helmut-aden@web.de
Ethische Grundlagen für Initiatische ProzessbegleiterInnen
1. Ethische Grundlagen der Visionssuche-Arbeit
Auf dem deutschsprachigen Netzwerktreffen 2007 beschlossen wir, ca. 60 VisionssucheleiterInnen, die folgenden "Ethischen Grundlagen" in Kraft zu setzen und sie 2009 erneut zu überprüfen.
I. Weltanschaulicher Hintergrund
Für uns hat die natürliche Welt einen Wert an sich, der über die menschlichen Nutzungsinteressen hinausgeht. Wir verstehen den Menschen als Teil der Natur, die alle Materie, pflanzliches und tierisches Leben einschließt. Wir glauben, dass die natürliche Welt in all ihren Formen unsere weise Lehrerin ist und uns zugleich als Spiegel von Wachstumsprozessen dient. Wir achten den Kosmos und im besonderen die Erde als einen Organismus, der sich evolutionär entwickelt und dem wir unser Leben und Sterben verdanken.
Das Ritual der Visionssuche ist offen für alle kulturellen Traditionen, Religionen und politischen Anschauungen. Es ehrt die Vielfalt aller Rassen, Kulturen und deren religiöse und ethische Wertvorstellungen. Wir gehen dabei achtsam mit dem rituellen Erbe der Menschheit um. Wir verstehen unsere Arbeit als einen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung unserer Welt. Uns liegt daran, dass Menschen, die für ihr inneres Wachstum in die "Wildnis" gehen, ihr Eingebundensein in die natürliche Welt wieder entdecken und sich für ihre Schönheit, ihre Vielfalt und ihren Geist öffnen können.
Kernabsicht unserer Arbeit in und mit der Natur ist es, Menschen auf ihrem Reifungsweg zu begleiten und ihre Potenziale zu fördern. Wir bieten ihnen einen rituellen Raum, in dem sie ihre Einzigartigkeit entfalten, ihr Selbstbewusstsein stärken und ihre Identität entwickeln können. Indem sie mit ihren speziellen Gaben der Gemeinschaft dienen, erleben sie sich als wertvoller Teil des großen Ganzen.
II. Umgang mit der natürlichen Welt
Wir achten und schützen das Gebiet, in dem wir arbeiten. Wir hinterlassen so wenige Spuren wie möglich. Wir vermitteln diese Haltung auch unseren Teilnehmer/innen.
Wir respektieren die Verletzlichkeit jedes Ökosystems, machen uns mit seinen besonderen Bedingungen und den Naturschutz-Richtlinien im jeweiligen Gebiet vertraut und bewegen uns darin mit Achtsamkeit.
Für unseren Aufenthalt in der "Wildnis" begrenzen wir die erforderlichen technischen und logistischen Ausrüstungen und Transportmittel auf ein Mindestmaß. Verschiedene Visionssuche-Leiter/innen entscheiden sich für Wildnisplätze im europäischen oder interkontinentalen Ausland. Sie sind sich der ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte ihrer Entscheidung bewusst.
Es ist unsere Absicht, mit den Menschen vor Ort zusammen zu arbeiten. Wir unterstützen sie in ihrer Fürsorge und Verantwortung für das öffentliche und private Gelände, auf dem wir uns mit unseren Gruppen bewegen.
III. Ausbildungs- und Arbeits-Grundlagen
Wir sind als Begleiter/innen von Wandlungs- und Übergangsprozessen in der natürlichen Welt gründlich ausgebildet. Zudem geben wir der persönlichen Lebenserfahrung und den bewusst durchlebten Wachstumskrisen der Visionssuche-Leiter/innen eine hohe Bedeutung.
Wir tauschen uns über unsere Arbeit regelmäßig aus, lernen voneinander und nutzen Angebote zur Intervision und Supervision. Wissend, dass wir uns selbst wieder in Reifungsprozessen befinden, stellen wir an uns den Anspruch, regelmäßig fastend in die "Wildnis" zu gehen, um die Prozesse, die wir begleiten, an Körper und Seele selbst zu erfahren.
Wir bilden uns in verschiedenen Bereichen der initiatorischen Naturarbeit fort.
IV. Qualität der Begleitung
Wir nutzen archetypische Formen der Begleitung von Lebensübergängen in der natürlichen Welt, die zu allen Zeiten in wohl jeder Kultur praktiziert wurden. Dabei verwenden wir Symbole, Geschichten, Unterweisungen, Rituale und Zeremonien, die für die Menschen, die zu uns kommen, angemessen und zeitgemäß sind.
Wir stellen als Visionssuche-Leiter/innen Räume in der natürlichen Welt zur Verfügung, in denen die Teilnehmer/innen sich in ihrem Rhythmus und nach ihrer eigenen Gesetzmäßigkeit entwickeln und entfalten können. Alle verwendeten Übungen und Rituale sind offene Angebote. Sie helfen, die inneren Antworten zu finden, die jede/r auf existentielle Fragen in sich trägt.
Wir schaffen einen tragfähigen organisatorischen, sozialen und spirituellen Rahmen, in dem Menschen ihre existentiellen Lebensübergänge und Wachstumsprozesse anerkennen und bekräftigen können. Wir bereiten sie darauf vor, die Erfahrungen ihres Wildnisaufenthaltes gut in ihr Alltagsleben zu integrieren. Die Teilnehmer/innen werden für eine Zeit vor und nach dem Ritual von den Leiter/innen auf ihrem Weg unterstützt.
Die Visionssuche als initiatorisches Ritual beinhaltet auch Risiken. Wir sorgen deshalb für optimale Vorbereitung und größtmögliche Sicherheit. Die Eigenverantwortung der Teilnehmer/innen hat wesentliche Bedeutung.
Wir achten darauf, die Grenzen unserer persönlichen und fachlichen Kompetenzen zu kennen und einzuhalten. Um unterschiedliche Fähigkeiten zu nutzen und eine optimale Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten wir meist in Teams.
Die Visionssuche erfolgt in einem geschützten Rahmen, in dem alle Informationen über die Teilnehmer/innen im Kreis der Gruppe bleiben. Begleiter/innen von Übergangsprozessen unterliegen der Schweigepflicht.
2. Ergänzende, für das Eschwege Institut gültige ethische Grundsätze
Kommentar zu folgendem Leitsatz unserer Lehrer Steven Foster & Meredith Little:
"Don't let them give their power away!"
Wir arbeiten mit mächtigen, kraftentfaltenden Instrumenten. Die z.T. starken emmotionalen, gefühlsmäßigen, geistigen oder spirituellen Auswirkungen unserer Arbeit, können bei den TeilnehmerInnen das Bedürfnis nach großer Dankbarkeit auslösen und evtl. auch zu dem Mißverständnis führen, wir wären die Ursache dieser Wirkung.
Wir lassen jedoch bei unserer Tätigkeit als Gruppen- bzw. RitualleiterInnen nicht zu, daß uns von unseren TeilnehmerInnen, eine "Macht" über sie, oder ein "Besser wissen" zugesprochen wird.
Vielmehr weisen wir immer wieder auf das königliche, weise und selbstheilende Potential in ihnen selber hin und darauf, daß der zuverlässigste Experte für Fragen Ihres eigenen Weges in ihnen selbst zu finden ist.
Wir gehen davon aus, daß die Antworten für die brennenden Fragen ihres Lebens in ihrem System schon angelegt sind, nur daß sie, wie die meisten Menschen oft durch bloßes Nachdenken nicht zu diesen vordringen können.
Wir arbeiten deshalb mit dem "Spiegel der Natur" als einen von vielen möglichen Wegen, unseren ins Bewußtsein drängenden aber noch unbewußten Anteilen begegnen zu können und sie uns zu eigen zu machen. Mit Hilfe des Spiegels der Natur verhelfen wir unseren TeilnehmerInnen lediglich dazu, sich ihre eigene Wahrheit mitzuteilen.
Wir gehen dabei davon aus, daß die innere Seelenlandschaft eines Menschen unter bestimmten Voraussetzungen als in der äußeren Landschaft wiedergespiegelt wahrgenommen werden kann. Teile dieser Landschaft, die einem noch nicht bekannt sind, können so bewußt wahrgenommen und untersucht werden. Oft handelt es sich dabei um Teile, die man sich von keinem anderen Menschen hätte aufzeigen lassen. Deshalb wird die Natur, die keine moralischen Wertungen und Urteile kennt, als Spiegel bevorzugt. Wir arbeiten somit folgerichtig in dem Bewußtsein, daß wer immer sich vor uns verneigt, sich gleichzeitig auch vor sich selbst verneigt. Es ist uns dabei gleich wichtig, diese Verneigung vor unserem eigenen "königlichen Potential" anzunehmen, als diese auch zurück zu spiegeln.
Ein Ritual soll dem Menschen dienen und nicht der Mensch dem Ritual!
Ein / eine Initiatische ProzessbegleiterIn kennt und respektiert die Regeln der Welt (Norden-Schild - der/die verantwortliche Erwachsene), ist aber nicht ihr vehementer Anwalt.
Seine / Ihre Herangehensweise kommt aus dem Osten-Schild, weshalb er / sie z.B., anders als aus dem Norden-Schild heraus, über vordergründige Unregelmäßigkeiten hinweg auf die Qualitäten oder Ursachen dahinter sehen und diese adressieren kann.
Er / sie kann dabei auf unkonventionelle und überraschende Mittel zurückgreifen, die einem Norden-Schild Vertreter nicht zustehen würden. So dient die Form im Osten-Schild immer dem Individuum und nicht, wie es im Norden-Schild ist, umgekehrt.
Übergangsrituale dienten in früherer Zeit, aus sozialer Notwendigkeit, der Initiation in vorgegebene Lebensweisen, Rollen, Aufgaben usw., entsprechend hatten sie auch eine vorgegebene Form.
Immer wieder dienten vorgegebene rituelle Formen auch der Machtausübung der Ritualleiter, bzw. der von ihnen repräsentierten Institutionen über andere. Wenn Menschen Ritualen aus Angst oder Pflichterfüllung dienen, können diese Rituale zu leeren Hüllen verkommen.
Heutige Übergangsrituale sollten der Initiation in die ureigenen, individuellen Potentiale dienen und ein Beistand auf dem Weg zur Individuation eines Menschen sein. Wir gehen davon aus, daß in sich selbst initiierte Menschen, eine Bereicherung für jede Gemeinschaft sind, weil sie authentischer, selbst -bewußter und -verständlicher ihre Verantwortung in ihr erkennen und übernehmen können.
Kommentar zu folgendem Leitsatz unserer Lehrer Steven Foster & Meredith Little: "In order to serve the process, get yourself out of its way!"
Wir bemühen uns, die von uns gehaltenen Prozesse unserer TeilnehmerInnen, von Störungen oder Belastungen freizuhalten, die durch die Vermischung mit dem Eigenen verursacht werden können. Wenn wir bemerken, daß das Eigene angerührt ist, legen wir dies offen und versuchen diesen Umstand dann zur Unterstützung der Prozesse unserer TeilnehmerInnen einzusetzen. Unsere diesbezüglichen Bemühungen richten sich insbesondere auf folgende Bereiche:
a) Eigene erlittene seelische Verwundungen, Sinnkrisen, Verfehlungen und schattenhafte Anteile, anschauen, bearbeiten und ggf. zu heilen.
b) Zugunsten einer Aufgabe, eigenen Bedürfnisse zurückstellen lernen.
c) Eine sinnstiftende Cosmovision und einen praktikablen Weg zu finden, sich an die "nie versiegende Kraftquelle" anschließen zu können.
Psychohygiene zu betreiben, um die Arbeit langfristig und nachhaltig tun zu können, bzw. nicht irgendwann andere Kraftquellen, wie z.B. Familie, Team, Körper, TeilnehmerInnen etc. zu missbrauchen.
d) Cosmovision und Angeschlossensein lediglich durch das Gelebtwerden zu bezeugen und niemanden davon überzeugen zu wollen.
Abgrenzung gegen das Praktizieren von Ritualen mit angeblich magischer oder beschwörender Wirkung
Rituale sind Hilfsmittel, die, den einzigen Zweck verfolgen, die gesammelte Aufmerksamkeit eines Menschen auf etwas, durch die klare Setzung eines Anfangs und eines Endes, auszurichten. Dies praktiziert man bei kirchlichen Zeremonien genau so, jeder Priester oder Pfarrer weiß z.B. wie allen Hochzeitsgästen zu verstehen gegeben werden muss, dass die Zeremonie jetzt beginnt und dann endet. Rituale, wie wir sie verstehen und anwenden, bewirken nichts aus sich selbst heraus, haben also keine irgendwie magische Wirkung und sind kein Hokus Pokus. Sie helfen uns einfach bestimmte Handlungen effektiver und konzentrierter zu tun, oder einer seelischen Bewegung (Abschied, Trauer, Selbstverstehen, Neubeginn etc.) Raum zu geben. Beim Schwellengang z.B. dient die rituelle Schwelle als eine Art Abmachung mit unserem vorsichtigen und ängstlichen Geist, sich, für die begrenzte Zeit zwischen den Schwellen, auf eine tiefere Wahrnehmung der eigenen Wirklichkeit, bzw. des Spiegels der inneren Wirklichkeit, einzulassen zu können. Es hilft sozusagen dadurch, dass wir uns nach der Rückkehr über die rituelle Schwelle wieder erlauben, dem Spiegel der inneren Wirklichkeit gegenüber, ganz alltäglich ignorant sein zu dürfen.
Rituale, wie wir sie verstehen und anwenden, sollen dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Sie dienen nie einem Gott, Teufel oder Dämon, oder sind in irgendeiner Weise auf solche Adressaten ausgerichtet.
Wenn wir sagen: "Rituale sind Hilfsmittel, die den einzigen Zweck verfolgen, die gesammelte Aufmerksamkeit eines Menschen auf etwas, durch die klare Setzung eines Anfangs und eines Endes, auszurichten", dann ist das größte, was wir damit zu erreichen versuchen die Bestätigung von etwas. Die Visionssuche z.B. ist, wie wir nicht müde werden zu betonen, kein Ritual der Transformation (es bewirkt also aus sich heraus nicht auf irgendeine magische Weise eine Wandlung), sondern ein Ritual der Konfirmation, also der Bestätigung. Es dient immer nur dazu, am Ende eines durchlebten Wandlungsprozesses zu bestätigen, bis zu welchem Punkt man dadurch gewachsen ist, bzw. sich entwickelt hat. Die Bestätigung des so erreichten ist gleichzeitig die Eröffnung, dass sich hinwenden zu, der Anfang von einem neuen, unvorhersehbar langem Wandlungsprozess. Im Umkehrschluss heißt das ganz eindeutig, dass unsere modernen Rituale niemals eingesetzt werden würden, um z.B. eine Wandlung, die noch gar nicht vollzogen ist, herbei zu führen.
Wenn es im Rahmen unserer Arbeit vermehrt zu tieferen Erfahrungen, wie Seinserfahrungen, tiefen Selbsterkenntnissen u.ä. kommt, dann, weil diese potentiell ohnehin schon in uns angelegt und möglich waren und erst im Schutz eines rituellen Rahmens, als Erfahrung zugelassen werden konnten.









